Die Sonne brennt, der Pool ruft – und trotzdem in die Sauna? Klingt erst mal widersprüchlich. Doch tatsächlich gibt es gute Gründe, gerade im Sommer die Sauna zu nutzen. Ich hab’s selbst ausprobiert, an mehreren Tagen hintereinander, und war überrascht, wie wohltuend das sein kann – und warum mein Körper langfristig davon profitiert hat. Es ist nicht nur eine Frage des Wohlbefindens, sondern auch eine gezielte Maßnahme zur Gesundheitsförderung.
Saunagänge trainieren unsere Fähigkeit zur Thermoregulation. Wer sich regelmäßig Hitze aussetzt – sei es durch sommerliche Temperaturen oder gezielte Saunagänge – bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt das Herz-Kreislauf-System und unterstützt sogar das Immunsystem. Gerade in der warmen Jahreszeit, wenn wir ohnehin mehr schwitzen, bietet sich die Gelegenheit, den Körper sanft an Temperaturwechsel zu gewöhnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob draußen 30 Grad herrschen oder Frost auf der Terrasse liegt. Entscheidend ist, wie Du die Hitzereize dosierst und wie gut Du anschließend für Abkühlung sorgst. Das fördert nicht nur die Durchblutung, sondern sorgt auch für eine tiefe, wohltuende Entspannung.
Ein Argument vieler Skeptiker: „Im Sommer schwitze ich doch sowieso.“ Stimmt – aber Schwitzen durch Sonnenhitze ist nicht dasselbe wie das gezielte, rhythmisch kontrollierte Schwitzen in der Sauna. Hier wird der Körper auf eine ganz andere Art aktiviert, vor allem durch die schnelle Abkühlung danach. Und: Nach dem Saunagang fühlt sich ein kühles Tauchbecken oder eine kalte Dusche wie die reinste Wellnessbehandlung an – gerade im Sommer ein wahrer Genuss. Wer schon einmal an einem warmen Abend aus der Sauna direkt in den Pool gestiegen ist, weiß, was ich meine. Das Gefühl ist einfach unvergleichlich.
Besonders angenehm finde ich es, wenn die Sauna gut durchlüftet ist, viel Tageslicht einfällt und man hochwertige Materialien verwendet. Robuste und optisch ansprechende Saunabeschläge sorgen nicht nur für Langlebigkeit, sondern auch für die nötige Funktionalität und Sicherheit im heißen Umfeld. Gerade im Sommer, wenn öfter gelüftet wird, Türen häufiger geöffnet werden und Temperaturwechsel häufiger vorkommen, sollten diese Bauteile absolut zuverlässig sein. Hier zeigt sich: Qualität macht sich langfristig bezahlt – optisch wie funktional.
Für mich ist der Saunabesuch im Sommer also kein Widerspruch, sondern ein echtes Upgrade für Körper und Geist. Das Einzige, worauf ich verzichte: allzu lange Saunagänge. Zwei kurze Durchgänge von je zehn Minuten, dazwischen viel trinken – idealerweise Wasser oder ein isotonisches Getränk – und anschließend barfuß über den warmen Terrassenboden oder durch den kühlen Rasen. Das ist für mich der perfekte Ausklang eines Sommertages. Wer will, kann sich danach noch mit einem leichten Obstteller oder einer kleinen Massage belohnen – so fühlt sich Sommer-Wellness für mich an.
Also: Saunieren im Sommer? Unbedingt. Aber mit Maß, mit Verstand und mit einem guten Gespür für den eigenen Körper. Und mit der richtigen Technik dahinter – denn nur dann wird der Genuss nicht zur Belastung, sondern zur Bereicherung.

Ich blogge hier überwiegend über Wohnungseinrichtungen. Wenn du eine interessanten Themenvorschlag hast, kannst Du mich gerne kontaktieren.